Für Angehörige

Digitale Hilfe für Eltern oder Großeltern gut vorbereiten

Diese Checkliste hilft Angehörigen, einen Termin sinnvoll vorzubereiten – ohne Druck, ohne unnötige Datensammlung und mit klarem Blick auf Sicherheit.

Vor dem Termin prüfen

Geräte bereitlegen

Smartphone, Tablet, Laptop, Ladegeräte und – falls vorhanden – Drucker einschalten bzw. erreichbar halten.

Wichtigste Fragen sammeln

Maximal drei Hauptthemen notieren: z. B. WhatsApp, Fotos, E-Mail, WLAN, Kundenportal oder Sicherheit.

Keine Geheimnisse im Formular senden

Passwörter, PINs, TANs und Ausweiskopien nicht per Kontaktformular schicken. Beim Termin wird sicher geklärt, was wirklich nötig ist.

Einwilligung klären

Vorab besprechen, ob Angehörige beim Termin dabei sein oder anschließend eine kurze Zusammenfassung erhalten dürfen.

Betrugsfälle notieren

Verdächtige SMS, E-Mails, Anrufe oder Pop-ups nicht löschen, sondern für den Sicherheitscheck bereithalten.

Ziel festlegen

Am Ende sollte klar sein: einmaliger Einzeltermin, Digitaler Erstcheck, Betrugsschutz-Check oder regelmäßige Betreuung.

5 Fragen, die Angehörige vorab klären sollten

  1. Was soll nach dem Termin besser funktionieren?
  2. Welche Apps oder Geräte machen aktuell Stress?
  3. Gab es verdächtige Nachrichten, Anrufe oder Abbuchungen?
  4. Soll der Angehörige beim Termin dabei sein?
  5. Darf eine kurze Zusammenfassung an Angehörige geschickt werden?

Datenschutz & Respekt

Hilfe findet nur mit Zustimmung der betroffenen Person statt. Fernhilfe, Weitergabe an Angehörige und Speicherung im CRM werden transparent erklärt.

Wenn Betrug vermutet wird

Bei akuter Gefahr: Bank, Polizei oder zuständige Stelle direkt kontaktieren. Mein Digitaler Enkel kann anschließend beim Sortieren, Absichern und Erklären helfen.

Neu: Sicherheits-Checkliste

Die kurze Merkliste hilft bei verdächtigen SMS, Anrufen, E-Mails und Pop-ups: erst prüfen, keine Codes weitergeben, Beweise sichern.